René Lauk

Schlagzeug & Cajon

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Das Erlernen und Spielen eines Musikinstrumentes kann eine tolle und nachhaltige Angelegenheit sein. Zu Beginn steht erst einmal das Lernen und Üben. Nicht immer aufregend und lustvoll. Manchmal muss der innere Hund überwunden werden, um etwas später eine Weiterentwicklung zu bemerken.

Das Schlagzeug, so wie wir es heute kennen, entwickelte sich über viele Jahre hinweg. Ein wichtiger Schritt in der Entstehung des Schlagzeugs war die Erfindung des Bass-Drum-Pedals. Entwickelt wurde es 1887 durch einen Herrn Namens J. R. Olney. Die Herstellung des ersten Serienmodells folgt im Jahre 1899 durch William F. Ludwig. Das erste komplette Schlagzeug kam 1918 durch die Ludwig Drum Corporation in den Handel. Wie in vielen anderen Wirtschaftsbranchen setzten sich auch in Schlagzeugherstellung und Vertrieb die Internationalisierung und Globalisierung durch. Bis Ende der 1950iger Jahre kamen die Spitzenprodukte vor allem aus den USA von "Ludwig", "Gretsch" und "Slingerland", Großbritannien "Premier" und Deutschland "Sonor", "Trixon". Mit dem Beginn der 1960er-Jahren kamen die ersten preiswerteren Drumsets auf den Markt und schüttelten diesen kräftig durcheinander. In erster Linie kamen diese Produkte aus Japan. Knappe zehn Jahre später sorgten asiatische Hersteller wie "Tama", "Yamaha" und "Pearl" für Spitzenprodukte im Bereich Schlagzeugbau. Somit waren sie qualitativ und preislich sehr nahe an die Produkte aus Amerika und Europa dran. Dieser Kampf ging an die Substanz der etablierten Hersteller. Weitere zehn Jahre später kamen immer mehr Drum-Set's aus Taiwan und China. Um verlorenen Boden wieder gutzumachen ließen "Sonor" und "Gretsch" komplette Drumset-Serien in Asien fertigen.
Seit ein paar Jahren gehört es zum Produktangebots eines jeder Herstellers, dass er die preiswerteren Drumsets in Taiwan, Korea oder China herstellen lässt, während die hochpreisigen Sets im Herstellerland gebaut werden. Somit sind die qualitativen Unterschiede der Sets verschiedener Hersteller im Preisbereich von 800€ bis 1.200€ nur noch sehr gering. Kein Hersteller kann es sich erlauben in dieser Preisklasse Schrott anzubieten. In folgender Auflistung tauchen alle Hersteller auf, die mir bekannt sind. Wahrscheinlich sind das noch längst nicht alle:
Wer irgendwann mit dem Gedanken spielt Schlagzeug zu lernen, sollte dies, wenn möglich, mit professioneller Hilfe tun. Fehler werden sofort erkannt und abgestellt. Weiterhin ist es wichtig Noten zu lesen. Es vereinfacht vieles. Was mir immer viel gebracht hat, war das Beobachten anderer Schlagzeuger. In Zeiten von DvD und YouTube ist das alles kein Problem mehr. Noch besser ist der Besuch von so genannten Clinic's oder Masterclasses bekannter Schlagzeuger. Bei solchen Veranstaltungen habe ich folgende Schlagzeuger erlebt. Der Höhepunkt war jedoch der Besuch der Veranstaltung "Drums & Persussion" im Jahre 2005 zur Pfingstzeit in Paderborn. Drei Tage lang nur Infos Rund ums Schlagzeug, Konzerte und Clinic's. Das war richtig klasse. Folgende Künstler habe ich dort erlebt: Es war nie meine Absicht einen bestimmten Schlagzeuger zu kopieren. Das wäre auch nicht möglich, da diese Männer alle Unterricht hatten und nichts anderes machen, als Schlagzeug zu spielen. Schließlich verdienen sie ihren Lebensunterhalt damit. Aber genau beobachten und hören kann sehr nützlich für die eigene Entwicklung sein. Es gibt wahnsinnig viele gute und sehr gute Schlagzeuger rund um den Globus. Einen Überblick zu diesem Thema gibt www.drummerworld [>>]. Jeder Musiker hat so seine "Heros" und die habe ich natürlich auch.
Charly Antolini ist für mich der beste, lebende Swing und Jazz Schlagzeuger. Energie ohne Ende und noch einer aus der alten Schlagzeugschule. Ein weiterer Swing-und Jazz Schlagzeuger ist Jeff Hamilton. Gefühl, Dynamik und Präzision zeichnen sein Spiel aus. Dave Weckl ist ohne Zweifel "the best of the best". Geht es um verzwickte Rhythmusfiguren für Funk und Soul, gibt es wohl keinen geeignerten Mann als David Garibaldi. Jeder hat schon einen Song gehört, auf dem John Robinson getrommelt hat. Wahrscheinlich ist er der am häufigsten aufgenommene Schlagzeuger überhaupt. Exakt wie eine Uhr, unauffällig aber dennoch sehr hohes Niveau. Manu Katché hat eine ganz eigene Art des Spielens. Wie ein Maler mit seinem Pinsel, malt Katché mit seinen Sticks und dem Beckensound. Der Jüngste im Bunde ist Schlagzeuger der WDR Big Band, Hans Dekker.